The United States of Archiemerica.

Liebe Globetrotter,

unser liebster Autodieb, Archie der Pole, ist wieder back from the US of A. Anstatt der drei Monate hat er bereits nach vier Wochen die Abkürzung zum American way Of Life genommen und ist wieder wohlbehalten in Kassel gelandet. FAM! Nachfolgend ein paar Auszüge aus seinem Poesiealbum:

"Nachdem wir ohne die erwartete Kreditkarte und das einen Tag vorher ausgefüllte ESTA (Visum für 3 Monate) Formular endlich losgeflogen sind in das Land der begrenzten Möglichkeiten, ging der Spaß los. Als wir erfuhren, dass Pannemanns Gepäck in Düsseldorf vergessen wurde, wollten wir zur Feier des Tages ein nicht lizensiertes Taxi in die Stadt nehmen. In Manhattan (wo es gut und günstig ist für Touristen ) angekommen, verbrachten wir jeden Tag damit in ein neues Hostel einzuchecken.

Irgendwann ist man dann doch säßhaft geworden und konnte sogar eine Runde skaten gehen, am 4. Tag, als Pannemanns Gepäck nach zich Telefonaten eingetroffen ist. Schon bei der ersten Session und einer unglücklichen Landung, sagten meine Bänder: „Chill mal lieber diesen Monat.“ New York war ein Abenteuer für sich, vor allem das Nachtleben war wie der Ami sagt: „Der dopste Shit!“

Washington war der Tiefpunkt. Nachdem uns ein Freund dort einen Schlafplatz für 10 Tage abgesagt hat (danke an dieser Stelle), sind wir für zwei Tage in der Benningroad gelandet. Der Taxifahrer hat noch nie zuvor jemanden an dieser Straße ausgesetzt, kein Wunder wenn man nachträglich liest, dass dort um 11 Uhr morgens Schießereien stattfinden. In D.C. wurde so geberbert und vergleichsmässig wenig geskatet, dass wir nach der schlimmsten Nacht die 17 stündige Greyhound-Fahrt nach Atlanta antraten, um ein Dach überm Kopf zu haben.

In Atlanta hatte man zwei ziemlich gute Wochen, aber es war in den Staaten komplett anders als in Europa. Die Spots voll mit Skatestoppern und/oder Securitys, Freitag abends wusste keiner einen guten club und bis man endlich die langehrsehnten Skateatzen kennengelernt hat und die beste Nacht seines Lebens hatte, war der Flug nach Frisco und der darauffolgende Flug nach Hause schon gebucht.

Ohne zu wissen, wohin es uns nach Frisco verschlägt, hat uns ein Freund „the best case“ gesichert. Wir sind bei Harrie untergekommen, ein Skater, der immer Zeit ein Auto und sein Haus 300m vom Pazifischen Ozean hatte. Nach vier unvergesslichen Tagen ging es zurück nach Hause, um unser restliches Reisebudget in Europa zu verschleudern und sein Bier legal auf der Straße trinken zu dürfen, ohne Air Conditioner im Nacken."

Archie, wir freuen uns, dass Du wieder zu hause bist! Nächste Woche reist der Archivar auf unseren Spuren in die Niederlande.

 
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